So, 19. November 2017

Ärzte ohne Chancen

24.05.2010 11:18

50-Jähriger stirbt nach Rafting-Unfall in Obertraun

Der 50-Jährige, der nach einem Raftingunfall in Obertraun am Samstagnachmittag wiederbelebt werden konnte, ist in der Nacht auf Sonntag im Krankenhaus gestorben. Der Burgenländer war gemeinsam mit fünf anderen Hobbysportlern in einem Boot unterwegs, als dieses kenterte und das Sextett ins Wasser bugsiert wurde.

In zwei Booten war die 13-köpfige Gruppe aus Golling (Salzburg) am Samstag auf der Koppentraun zwischen Bad Aussee und Obertraun unterwegs, als nahe der Koppenbrüllerhöhle eines der Boote kenterte. "Wir waren schon ganz knapp beim Ziel, als es uns passiert ist", berichtete ein geschockter, aber zum Glück unverletzter Rafting-Sportler.

Deutsche Urlauber reagierten sofort
Noch bevor die ersten Rettungskräfte alarmiert werden konnten, kamen zwei deutsche Urlauber mit ihrem Kajak an der Unfallstelle vorbei - sie reagierten sofort beherzt und zogen die Verunglückten aus dem eiskalten Wasser. "Wir haben den genauen Hergang des Unglücks nicht gesehen, doch als wir hinkamen, waren die alle im Wasser", so einer der beiden Urlauber.

Der 50-Jährige erlitt bei dem Unfall einen Herzstillstand - er wurde zwar zunächst von einem Kollegen und dann von Notärzten 45 Minuten lang wiederbelebt, doch am Ende sollte alles nicht helfen. Nach seiner zwischenzeitlichen Stabilisierung und dem Flug ins LKH Salzburg verstarb der Mann in der Nacht auf Sonntag. Ein 48-jähriger Mann, liegt noch im Krankenhaus. Die anderen Hobbysportler kamen mit Unterkühlungen davon.

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