Mo, 20. November 2017

Mehrere Coups

21.05.2010 17:38

„Phantom“ bestiehlt Patienten in Krankenhäusern

Gemeiner geht es nicht: Auf der Suche nach lohnender Beute sind unbekannte Täter durch Krankenhäuser geschlichen. Die Kriminellen haben bereits in St. Pölten und Wien zugeschlagen. Jetzt plünderte das „Spitals-Phantom“ ein Schränkchen in Stockerau. Opfer Silvia Grun: „Der Täter hatte es auf mein Geld abgesehen.“

Frech ging ein Unbekannter in das Krankenzimmer, steuerte ein leeres Bett an und öffnete das Nachtkästchen. „Ich bin der Neffe“, log er eine andere Patientin an“, fischte die Brieftasche  aus der Lade und verschwand. „Er hat Geld und Bankkarten erbeutet“, ärgert sich Silvia Grun. Der Mann trug eine Brille, eine Lederjacke und war knapp  1,60 Meter groß. Grun ist ein Opfer von vielen: Kriminelle, die in Spitälern auf Beutezug gehen, haben es vor allem auf Geld, Schlüssel und Pässe abgesehen.

Nach dem Coup in Stockerau fanden Zeugen eine geplünderte Börse, die in einem Spital in Wien gestohlen wurde. Grun: „Ich nehme an, dass der oder die Täter von einem Krankenhaus zum nächsten fahren.“ Ähnliche Coups wurden auch aus St. Pölten gemeldet: Kriminelle stahlen drei Geldbörsen. 120 Euro und eine Bankomatkarte sind weg.„Hier lag meine Geldbörse!“ Silvia Grun wurde während ihres Aufenthaltes im Spital Stockerau  von einem Unbekannten bestohlen.

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden