Di, 21. November 2017

Wieder Überfall

20.05.2010 17:56

Bankräuber bereits nach wenigen Minuten gefasst

Die finanzielle Not scheint immer mehr Menschen zu Verzweiflungstaten zu führen - als letzter Ausweg liegen offenbar Banküberfälle schwer im Trend. Nach dem Überfall auf eine Raiba-Filiale in Linz vergangene Woche, ist am Donnerstagnachmittag eine Bank im Bezirk Braunau überfallen worden. Dieselbe Filiale war bereits Ziel eines Bankräubers im August vergangenen Jahres.

Gegen 15.30 Uhr stürmte der Täter mit einer Faustfeuerwaffe in die Bank in Friedburg-Lengau und forderte "Geld einpacken, schneller schneller". Er legte eine Plastiktüte auf den Pult, in die der allein anwesende Kassierer schließlich das Geld einpackte. Anschließend rannte der Täter zu seinem in der Nähe geparktem Auto und fuhr davon.

Seine Flucht dauerte jedoch nicht lange. Eine Polizeistreife, die auf dem Weg zur Bank war, erkannte den Fluchtwagen im Gegenverkehr und nahm die Verfolgung auf. Mit Hilfe einer zweiten Streife konnte der Bankräuber nach nur wenigen Minuten nach dem Überfall geschnappt und die Beute sichergestellt werden. Der Täter leistete laut Polizei keinen Widerstand.

Am Nachmittag wurde er verhört. Nach ersten Ermittlungen dürfte es sich laut Sicherheitsdirektor Alois Lißl bei dem Mann nicht um jenen Serientäter handeln, der in den vergangenen Monaten immer wieder in der Region zugeschlagen hatte. Er passe nicht ins Muster, so Lißl. Allerdings werde geprüft, ob der Verdächtige mit weiteren Überfallen im Grenzraum Salzburg-Braunau in Zusammenhang gebracht werden kann.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden