Sa, 18. November 2017

Hochwasser

18.05.2010 16:55

Situation an der March wieder „im Griff“

Das Landesfeuerwehrkommando hat die Hochwassersituation auf der March am Dienstag nach eigenen Angaben "im Griff" gehabt. Der Pegel des niederösterreichisch-slowakischen Grenzflusses werde noch um vermutlich 20 bis 30 Zentimeter ansteigen, es bestehe "jedoch kein Grund zur Sorge". Auf der March gilt seit Montag Hochwasseralarm. Die Grenzübergänge in Angern (Fähre) und Hohenau (Brücke) sind nach ÖAMTC-Angaben seit Samstag bzw. Sonntag gesperrt.

Laut Franz Resperger, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos, finden auf der March Kontrollfahrten statt. Die Lage sei ständig unter Beobachtung.

Im Rahmen des Abkommens des Landes Niederösterreich mit Südmähren über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Katastrophenfällen ist am Dienstag erstmals das Hochwasser- Frühwarnsystem zur Anwendung gekommen, berichtete der Landespressedienst. Der südmährische Kreishauptmann Michal Hasek und Landeshauptmann Erwin Pröll stünden in Kontakt. Pröll habe allfällige Hilfe angeboten.

Laut Landesfeuerwehrkommando wurde jedenfalls bis Dienstagnachmittag keine Unterstützung aus Südmähren angefordert. "Wir könnten binnen vier Stunden mit Ausrüstung und Mannschaft aufbrechen", betonte Resperger.

Eine für Freitag und Samstag in Tulln angesetzt gewesene zweitägige Freiwilligenkonferenz von Niederösterreich und Südmähren ist unterdessen am Dienstag auf Herbst verschoben worden. Grund dafür ist die Hochwassersituation im Nachbarland an der March und an den Zubringern.

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