So, 19. November 2017

Linzer Musiktheater

18.05.2010 11:25

Opernhaus soll bereits 2012/13 bespielt werden

Das Linzer Musiktheater an der Blumau nimmt allmählich Formen an. Seit dem Spatenstich am 5. April 2009 wurden 65.000 Kubikmeter Erdreich ausgehoben, eines der beiden unterirdischen Stockwerke ist bereits fertig, das zweite in der Endphase. Das neue Opernhaus soll bereits 2012/13 bespielt werden.

Insgesamt werden 47.000 Kubikmeter Beton, 120.000 Quadratmeter Schalung und 5.400 Tonnen Stahl für den Bau benötigt. Knapp die Hälfte ist schon verarbeitet, die Gleichenfeier soll noch heuer stattfinden. Im Herbst dieses Jahres wird voraussichtlich mit der Montage der Bühnentechnik begonnen, dazu wird die Baustellen-Mannschaft auf bis zu 300 Leute aufgestockt.

Der Entwurf des britischen Architekten Terry Pawson sieht sieben Geschoße vor, zwei davon unterirdisch. Das Gebäude ist zwischen 15 und 24 Meter hoch. Der Bühnenturm, dessen Grundriss bereits gut zu sehen ist, umfasst noch drei weitere Ebenen und ragt 33 Meter auf. Blickfang ist die 60 Meter lange und zehn Meter hohe Glasfront zum Volksgarten hin. Die Kosten für das Opernhaus werden mit 150 Mio. Euro beziffert.

Platz für bis zu 1.200 Besucher
Der Probebetrieb soll im ersten Halbjahr 2012 starten, die Eröffnung rechtzeitig zum Beginn der Theatersaison 2012/13 erfolgen. Der Große Saal ist für 970 Zuschauer ausgelegt, bei Sonderveranstaltungen kann auf 1.200 Plätze aufgestockt werden. Daneben gibt es noch ein Studio für 200 Besucher, Probenräume für die Schauspieler und das Bruckner Orchester, Werkstätten und den Fundus.

Das alte Linzer Landestheater an der Promenade bleibt mit seinen zwei Bühnen erhalten - das Große Haus für das klassische Schauspiel und die Kammerspiele als Theater für junges Publikum. Die beiden dezentralen Spielstätten "u\hof:" und "Eisenhand" werden allerdings aufgelassen. Organisatorisch steht das Musiktheater unter dem Dach des Landestheaters.

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