Sa, 25. November 2017

Taube in Not

15.05.2010 16:28

Feuerwehreinsatz wegen Vogel-Bekämpfung in Linz

Der Kampf gegen die Taubenplage in Linz hat auch zu völlig unnötigen Tierquälereien geführt: Bei einem Haus am Graben hatte sich ein Vogel in einem so genannten Taubengitter verstrickt und dabei verletzt. Das Tier konnte erst von der Berufsfeuerwehr mittels eines Drehleitereinsatzes aus der schmerzhaften Falle befreit werden.

Im Jahr 2001 begann man in Linz, mit "Fertilitätshemmern" die Tauben zu sterilisieren, um den Bestand von etwa 20.000 Tieren in der Stadt – davon 8.500 im Zentrum – um ein Viertel zu dezimieren.

Dazu gab es zusätzlich auch Fütterungsverbote – und Schutzeinrichtungen, um das gurrende Federvieh von Hausfassaden und Entlüftungsluken fern zu halten. Immerhin hinterlässt jede Taube pro Jahr etwa zwölf Kilo aggressiven Nasskot.

Die dagegen angebrachten Taubengitter erweisen sich aber immer wieder als Tierquälerei: Wenn sich die Vögel darin mit den Flügeln verfangen, droht ein qualvoller Tod.

Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden