Sa, 18. November 2017

Ermittlung per Handy

14.05.2010 19:04

Botschafts-Polizisten helfen bei Gaunerjagd

Per Handy helfen österreichische Kripobeamte in österreichischen Botschaften bei der internationalen Verbrecherjagd: So haben Wilheringer Polizisten jenen Braunauer Bankomatgauner entlarven können, der unter 20 falschen Namen 20.000 Euro erbeutet hatte. "Unser Mann in Bukarest" identifizierte den Gauner in 15 Minuten.

Der rumänische Kriminaltourist hatte, wie berichtet, trotz eines Aufenthaltsverbotes in Braunau gewohnt und in Salzburg acht Senioren geprellt. Nach einem Unfall in Leonding wies er sich mit der Kopie eines gefälschten Führerscheins aus - mit einem seiner 20 Alias-Namen, der in keiner Fahndungsliste steht. Und trotzdem konnte der Serienbetrüger entlarvt und verhaftet werden. 

Ein Wilheringer Polizist rief in Bukarest einen österreichischen Kollegen an, der von den rumänischen Behörden die notwendige Auskunft bekam: Volltreffer. "Ein toller Erfolg", lobte Sicherheitsdirektor Alois Lißl die Wilheringer Polizisten und den Bukarester Verbindungsbeamten.

"Leider kein Mann in Kairo"
"Leider haben wir in Kairo keinen sitzen, sodass wir über dortige deutsche Kollegen einen Linzer Mordverdächtigen überprüfen lassen." Ein ägyptischer Rosenhändler hatte seine Fingerabdrücke hinterlassen, als vor 18 Jahren eine 19-jährige Kellnerin aus Linz erstochen worden war (Nachlese in der Infobox).

Kronen Zeitung

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