Mo, 20. November 2017

Blindes Vertrauen

07.05.2010 12:10

Australien: Urlauber lassen sich von Navi in Sumpf führen

Blindes Vertrauen in ein Auto-Navigationsgerät hat Touristen in Australien wirklich vom Weg abkommen lassen: Die südkoreanischen Reisenden endeten in einem Sumpf. Sie hatten jedoch Glück im Unglück: Zu Fuß schlugen sie sich durch das Waldgebiet, wo sie ein Waldarbeiter entdeckte und zurück in die Zivilisation führte.

Die drei Männer, die kein Englisch sprachen, waren in einem Mietwagen von Brisbane nach Rockhampton an der Ostküste unterwegs. Das GPS-System führte sie von der Autobahn zunächst auf unbefestigte Straßen und dann auf Waldwege.

Auf der Fahrt ignorierten sie jegliche Warnschilder und öffneten sogar mehrere Absperrungen und räumten Felsbrocken aus dem Weg. Trotz der widrigen Straßenverhältnisse fuhren die drei immer weiter, bis ihr Wagen im Cordalba-Wald bei Childers stecken blieb.

Polizeichef Geoff Fay riet allen Autofahrern, den gesunden Menschenverstand nicht auszuschalten, nur weil sie mit einem Navigationsgerät unterwegs sind.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden