Mi, 17. Jänner 2018

Blindes Vertrauen

07.05.2010 12:10

Australien: Urlauber lassen sich von Navi in Sumpf führen

Blindes Vertrauen in ein Auto-Navigationsgerät hat Touristen in Australien wirklich vom Weg abkommen lassen: Die südkoreanischen Reisenden endeten in einem Sumpf. Sie hatten jedoch Glück im Unglück: Zu Fuß schlugen sie sich durch das Waldgebiet, wo sie ein Waldarbeiter entdeckte und zurück in die Zivilisation führte.

Die drei Männer, die kein Englisch sprachen, waren in einem Mietwagen von Brisbane nach Rockhampton an der Ostküste unterwegs. Das GPS-System führte sie von der Autobahn zunächst auf unbefestigte Straßen und dann auf Waldwege.

Auf der Fahrt ignorierten sie jegliche Warnschilder und öffneten sogar mehrere Absperrungen und räumten Felsbrocken aus dem Weg. Trotz der widrigen Straßenverhältnisse fuhren die drei immer weiter, bis ihr Wagen im Cordalba-Wald bei Childers stecken blieb.

Polizeichef Geoff Fay riet allen Autofahrern, den gesunden Menschenverstand nicht auszuschalten, nur weil sie mit einem Navigationsgerät unterwegs sind.

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