So, 19. November 2017

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06.05.2010 16:32

MediaMarkt will im Internetgeschäft mitmischen

Der heimische Elektrohandelsriese MediaMarkt möchte künftig auch im Internetgeschäft mitmischen. "In den nächsten Jahren wollen wir im Online-Handel stark wachsen und die Nummer eins am Markt werden", gab Frank Kretzschmar, Vorsitzender der MediaMarkt-Geschäftsleitung, am Donnerstag das Ziel vor. Seit Mittwoch können Kunden über die MediaMarkt-Websites bereits DVDs, CDs, Software, Notebooks und Notebookzubehör bestellen. Das Angebot soll kontinuierlich ausgebaut werden und letztendlich alle Produktbereiche umfassen.

"Im stationären Handel sind wir schon Marktführer, nun wollen wir es auch im Internet werden", sagte Österreich-Chef Kretzschmar. Die Online-Angebote sind mit den Angeboten im Handel verzahnt - wer online bestellt, kann die Ware auch im Laden abholen. Gefällt einem der Online-Artikel doch nicht, kann man ihn auch im Geschäft zurückgeben. Bezahlt wird per Kreditkarte oder Online-Überweisung, geliefert wird von der Post.

Obwohl nun mit dem Internet ein neuer Vertriebskanal erschlossen wird, bleibt der Fokus auf dem stationären Handel. Aktuell gibt es 23 MediaMarkt- und zwölf Saturn-Geschäfte in Österreich. Heuer sperren noch ein MediaMarkt in Vöcklabruck und zwei Saturn - einer in Liesing, einer im Wiener Donauzentrum - auf. In den nächsten zwei bis drei Jahren sollen 15 weitere Geschäfte dazukommen, wofür 800 neue Mitarbeiter benötigt würden.

Ehemalige Cosmos-Standorte werden geprüft
Ob sich der Elektrohandelsriese auch in ehemaligen Cosmos-Geschäften einnistet, ist noch nicht klar. "Wir prüfen die Standorte natürlich, genauso wie wir alle anderen verfügbaren Standorte auch prüfen", meinte Kretzschmar. Große Umsatzsprünge werde die Cosmos-Pleite MediaMarkt/Saturn aber nicht bescheren, da der Marktanteil zuletzt bei nur fünf Prozent lag. "Der Anteil wird sich wohl auf alle Marktteilnehmer verteilen."

Größte Zuwächse bei Weißware und Fernsehern
Im vergangenen Jahr hat die Media-Saturn BeteiligungsgmbH 1,2 Milliarden Euro umgesetzt. Die größten Zuwächse gab es bei Weißware und Fernsehern. Der Verkauf von 3D-Fernsehern laufe an, einen Schub soll die im Juni startende Fußball-Weltmeisterschaft und das Weihnachtsgeschäft bringen. "Weltmeisterschaften sind immer ein kräftiger Umsatzfaktor, ganz anders als Olympiaden", so Kretzschmar, demzufolge die Preise für Fernseher und Notebooks heuer weiter sinken dürften.

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