Sa, 18. November 2017

„Seh- und Drehbühne“

04.05.2010 08:44

Linzer Auge kommt mit Verspätung in Schwung

Das Linz09-Projekt "Linzer Auge" ist mit einem Jahr Verspätung und nach umfangreichen Arbeiten buchstäblich in Schwung gekommen: Seit Montag dreht sich die Aussichtsplattform auf der Donau. Das Auge sollte im Kulturhauptstadtjahr "das neue Wahrzeichen der Stadt" werden, erlangte aber vor allem wegen einer Pannenserie Bekanntheit.

Eigentlich hätte die Plattform schon im Mai 2009 in Betrieb genommen werden sollen. Zuerst verhinderte das Hochwasser den Transport von Bratislava nach Linz, dann waren es Belagarbeiten, die der rechtzeitigen Inbetriebnahme einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.

Als das Auge dann endlich da war, drehte es sich nicht. Nach der Reparatur funktionierte es nur mit Hilfe von Muskelkraft, was nicht im Sinne des Erfinders war. Nach umfangreichen Arbeiten ist die knapp 60 Tonnen schwere Plattform nun endlich von 7.00 bis 21.00 Uhr geöffnet.

Als "Ort der Erholung, See- und Drehbühne" ist die Plattform nun endlich für jedermann zugänglich. Die Planungen für das Linzer Auge nahmen etwa zwei Jahre in Anspruch, die Bauzeit vier Monate. Die ursprünglichen Gesamtkosten wurden mit rund 300.000 Euro beziffert.

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