Mi, 22. November 2017

Hoffnung im Kurort

27.04.2010 10:09

Haselsteiner als neuer „Retter von Bad Gastein“?

Paukenschlag im Gasteinertal: Das Land verhandelt mit dem Industriellen Hans Peter Haselsteiner über den Kauf einiger Duval-Immobilien im Herzen des weltberühmten Kurortes. Haselsteiners Büro bestätigt die Gespräche, "aber Ergebnis gibt es noch keines". Mit im Paket soll auch die Stollenbahn auf das Schareck sein.

"Vorerst geht es vor allem um das Gasteiner Kongresshaus", heißt es im Büro von Tourismusreferent und Landes-Vize Wilfried Haslauer. Der milliardenschwere Bau-Industrielle Hans Peter Haselsteiner könnte das Haus übernehmen und wieder neu beleben.

Bürgermeister in Verhandlung nicht eingeweiht
Derzeit gehört das Kongresshaus dem Wiener Investor Franz Duval – ebenso wie Haus Austria, Straubinger Hof, Postamt, Haus am Wasserfall und andere. Die Häuser verfallen immer weiter, weil die zugesagte Groß-Renovierung mehrmals verschoben wurde. Bad Gasteins Bürgermeister Gerhard Steinbauer war bisher in die Verhandlungen nicht eingeweiht: "2006 war Haselsteiner ein Interessent, seither hab ich nichts mehr davon gehört", erklärte der Ortschef am Telefon.

"Alles Zukunftsmusik"
Hinter den Kulissen ist zu hören, dass es auch um eine Genehmigung für die Stollenbahn aufs Schareck geht: Die Erlaubnis für die Anbindung Gasteins ans Skigebiet auf dem Mölltaler Gletscher (Bild) könnte eine "Zugabe" beim Kauf der Immobilien sein. "Alles Zukunftsmusik, es ist ja nicht einmal klar, ob so eine Bahn überhaupt genehmigungsfähig wäre", heißt es dazu im Haslauer-Büro.

Ortschef Steinbauer sieht die Verknüpfung von Schareck und Häusern im Zentrum mit Begeisterung: "Da wäre uns wahnsinnig geholfen, wir könnten damit zwei große Anliegen auf einen Schlag lösen."

von Robert Redtenbacher, Kronen Zeitung

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