Di, 17. Oktober 2017

Präsidentenwahl

25.04.2010 19:29

Fischer erreicht in NÖ 77,8 Prozent ++ „Hohe“ Beteiligung

Heinz Fischer hat bei der Bundespräsidentenwahl am Sonntag in Niederösterreich 77,83 Prozent der Stimmen ohne Wahlkarten erreicht. Das beste Ergebnis erzielte der Amtsinhaber mit 89,29 Prozent im Waldviertler Grenzort Brand-Nagelberg, in fünf von 573 Gemeinden lag er über 85 Prozent. Barbara Rosenkranz erreichte in Niederösterreich 16,97 Prozent, Rudolf Gehring 5,21. Die Wahlbeteiligung war in Niederösterreich mit fast 60 Prozent verhältnismäßig hoch.

Das Minus gegenüber 2004 betrug aber trotzdem "stolze" 23,22 Prozentpunkte. In zehn Gemeinden lag die Beteiligung über 70 Prozent, in 198 (von insgesamt 573) unter 60 Prozent.

9,51 Prozent votierten ungültig - beim vergangenen Votum waren es 4,61 Prozent gewesen. Spitzenreiter war dabei die Gemeinde Aderklaa im Bezirk Gänserndorf mit 35,24 Prozent. Allerdings nahm in zwei Kommunen, nämlich Schrattenbach (Bezirk Neunkirchen) und Hirschbach (Bezirk Gmünd), die Zahl der ungültigen Stimmen gegenüber 2004 sogar ab.

Fischer blieb lediglich in einer einzigen Kommune - in Trattenbach (Bezirk Neunkirchen) - mit 58,49 Prozent unter der 60-Prozent-Marke.

Rosenkranz in Niederösterreich über Österreichschnitt
Die freiheitliche Kandidatin Barbara Rosenkranz lag in ihrem eigenen Bundesland zwar über dem Österreichschnitt, das beste Bundesländerergebnis erreichte sie aber in Kärnten (20,79 Prozent). Die Landesrätin und Landesparteichefin durfte sich in Otterthal (Bezirk Neunkirchen) über 29,96 Prozent als höchsten Wert freuen, in Bärnkopf im Bezirk Zwettl schnitt sie mit 8,25 Prozent am schlechtesten ab.

Gehring schnitt in Erlaufsee am besten ab
Rudolf Gehring von der Christlichen Partei eroberte in seinem Bundeslan  in Mitterbach am Erlaufsee (Bezirk Lilienfeld) 18,64 Prozent, während er sich in Fischamend (Bezirk Wien-Umgebung) mit lediglich 1,53 Prozent zufriedengeben musste.

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