Sa, 18. November 2017

„Geht bergauf“

22.04.2010 13:24

Wirtschaftszahlen stimmen Pröll optimistisch

Die Prognosen zum Wirtschaftswachstum, die verbesserte Auftragslage in der Industrie und die steigende Zahl an Betriebsansiedlungen stimmen Landeshauptmann Erwin Pröll (Bild) und ÖVP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner optimistisch. "Wir sind noch nicht durch die Krise", warnte Mitterlehner, dennoch gehe es "mühsam, aber langsam und stetig" bergaufwärts (sic)".

Das Wirtschaftswachstum für das Bundesland wurde auf 1,5 bis 2 Prozent prognostiziert. Neue Konjunkturpakete sind vorerst nicht geplant, stattdessen wolle man seitens des Bundes mehr auf Strukturwandel setzen, der auch in Niederösterreich mit dem Schwerpunkt auf Technologie und Forschung vorangetrieben werden soll.

Seit dem Jahr 2000 habe das Land 300 Millionen Euro in diesen Bereich gesteckt und so 1.400 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert. Weitere 400 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren investiert werden, kündigte der Landeshauptmann an.

Das Land hat seit Beginn der Wirtschaftskrise vier Konjunkturpakete mit einem Gesamtvolumen von 880 Millionen Euro beschlossen. Diese würden nun analysiert, damit man wisse, ob seitens des Landes noch weitere Maßnahmen notwendig sind. Finanziell seien die Pakete aber noch nicht ausgeschöpft, bemerkte Pröll.

Zuwächse in allen Bereichen
Dass Niederösterreich von den drei industriestärksten Bundesländern (Steiermark, Ober- und Niederösterreich) trotz Krise am besten dastehe, liege an der anderen Struktur - neben Industrie seien auch Land- und Forstwirtschaft, Dienstleistungen, Bauwirtschaft sowie Handel und Tourismus stark vertreten, erklärte der Minister. Bei den Förderungen für die niederösterreichische Wirtschaft habe es im vergangenen Jahr in allen Bereichen Zuwächse gegeben: Förderzusagen für Betriebe seien etwa von 507 im Jahr 2008 um 30,8 Prozent auf 662 im Jahr 2009 gestiegen. Die Investitionsbereitschaft der Unternehmer im Bundesland sei also groß.

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