Mo, 20. November 2017

Brutale Quälerei

21.04.2010 14:30

Familie auf Urlaub - Hund ohne Futter in Käfig gesperrt

Gemeine Tierquäler sind jetzt im Innviertel angezeigt worden: Ein Eggelsberger Polizist hat einen gefangenen Hund befreit, den seine Besitzer während ihres vierwöchigen Urlaubs in einen engen Käfig gesperrt hatten - ohne für Wasser, Futter und Auslauf zu sorgen. Der völlig verstörte und verängstigte Schäfer-Labrador-Mischling (7, im Bild mit seiner neuen Pflegerin) wird jetzt im Tierheim von Lochen aufgepäppelt.

Dass der arme Hund nach 17 qualvollen Tagen hinter Gittern gerettet wurde, ist dem Freund und Helfer Hubert Edelsbacher (55) zu verdanken. Diesem "umweltkundlichen Polizeiorgan" stach erst nur ein altes Auto in der grünen Wiese ins Auge: Ringsum Müll – und ein verdreckter Zwinger mit dem gepeinigten Vierbeiner eines serbischen Ehepaares, das schon seit 2. April auf vierwöchigem Heimaturlaub ist.

Keine Versorgung
Der Sohn (38) blieb zwar da, doch der redet nichts mit seinen Eltern, weiß nicht einmal den Namen ihres Hundes, dem er unaufgefordert manchmal im Vorbeigehen einen Bissen zuwarf.

"Eine Katastrophe! Ich bin so wütend", sagt die Braunauer Juristin Eva Gaisbauer zu den Fotodokumenten von der Tierquälerei, die ihr der alarmierte Amts-Veterinär Josef Stöger zur Strafanzeige vorlegte.

Der abgemagerte, tumorkranke Mischling wurde seinem 59-jährigen Besitzer sofort behördlich abgenommen. Nach einer gerichtlichen Verurteilung wird über den herzlosen Serben ein Tierhalteverbot verhängt. Der befreite Hund ist nun bei einer Tierfreundin in Lochen in guten Händen.

Kronen Zeitung

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