Di, 12. Dezember 2017

Verkehrsinfarkt

20.04.2010 19:05

Autofahrern droht im Sommer ein Baustellen-Chaos

Den Autofahrern droht im Sommer ein Baustellen-Chaos. Allein in Niederösterreich sind rund 20 Projekte geplant, Staus auf der A1 vor Wien sind vorprogrammiert. Baustellen-"Hotspot" wird heuer die A2 sein.

"Die Südautobahn ist 2010 ein Schwerpunkt der Erhaltungs- und Ausbaumaßnahmen", erklärt Gernot Brandtner von der Asfinag. Schon seit Februar wird auf der A2 an der neuen Anschlussstelle Bad Vöslau gearbeitet, seit April laufen die Vorbereitungsarbeiten zum vierspurigen Ausbau zwischen Baden und Kottingbrunn. Im Wechselgebiet wir die Pinkatalbrücke saniert.

Staus auf A1 vor Wien vorprogrammiert
Ärger wird vor allem die Generalerneuerung des schlechtesten Autobahnstücks Österreichs (A1 zwischen Auhof und Wolfsgraben) verursachen. Dort wird ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet. Auf der A21 wird beim Knoten Steinhäusl die Errichtung von Lärmschutzwänden vorangetrieben, sie soll 2011 abgeschlossen sein. Außerdem wird zwischen Hochstraß und Alland genauso wie auf der Donauuferautobahn zwischen Stockerau Ost und dem Knoten Stockerau die Fahrbahndecke saniert. Der Ausbau der Flughafen-Abfahrt auf der A 4 ist voll im Gang, da die Prognosen einen Anstieg des Verkehrs um 60 Prozent erwarten.

Neue Verkehrsanlage geht auf A2 in Betrieb
Besonderes Augenmerk legt die Asfinag heuer auf die neue Verkehrsbeeinflussungs-Anlage, die im Herbst 2010 auf der A2 zwischen dem Knoten Inzersdorf und der Anschlussstelle Baden in Betrieb geht. Die etwa 15 Millionen teure Anlage wird rund um die Uhr von Inzersdorf aus gesteuert. Sie soll neben Umfelddaten wie der Fahrbahnoberfläche und der Niederschlagsintensität auch sämtliche verkehrsrelevante Daten erfassen. Bei den Einmündungen der Wiener Außenring-Autobahn und der Südostautobahn soll es so künftig eine steuerbare Verkehrs-Zuflussregulierung zur Stauvermeidung geben.

von Erich Schönauer (Kronen Zeitung) und wien.krone.at

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