Mi, 13. Dezember 2017

Keine 007-Rückkehr?

20.04.2010 13:54

Craig wird vorerst nicht ins Bond-Sakko schlüpfen

Die Rückkehr des britischen Superagenten 007 wackelt. Wegen der Finanzprobleme des überschuldeten MGM-Studios ist die Produktion der 23. Bond-Folge auf Eis gelegt worden. "Wir wissen nicht, wann die Produktion weitergeht und haben keinen Termin für den Kinostart von 'Bond 23'", hieß es in einer Mitteilung der langjährigen Bond-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli. Besonders die Fans von James-Bond-Darsteller Daniel Craig sind enttäuscht.

Denn immerhin wurde bereits eine ganze Weile an der Fortsetzung gearbeitet und immer mehr Details waren bekannt geworden. Schon im vergangenen Juni waren drei Drehbuchautoren für das nächste 007-Abenteuer engagiert worden: Peter Morgan, der zuletzt das Skript für "Frost/Nixon" lieferte, sowie Neal Purvis und Robert Wade, die sich bereits die Bond-Filme "Ein Quantum Trost" und "Casino Royale" ausdachten.

Im Jänner verlautete aus Hollywood, dass der britische Regisseur Sam Mendes ("Zeiten des Aufruhrs") um den Regie-Posten verhandeln würde. Eine offizielle Bestätigung durch das Studio MGM gab es allerdings nicht. Den letzten Bond-Streifen "Ein Quantum Trost" - mit Daniel Craig als Geheimagent 007 - brachte der Schweizer Marc Forster 2008 auf die Leinwand.

Als Bond-Gespielinnen wurden immer wieder "Dr. House"-Beauty Olivia Wilde und die indische Schauspielerin Freida Pinto genannt. In die Rolle des Superbösewichts sollte mit Rachel Weisz einmal eine Frau schlüpfen.

Das Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer steht wegen seiner drückenden Schuldenlast zum Verkauf. Es gehört einer Gruppe von Finanzinvestoren  und Medienunternehmen, darunter der japanische Elektronikkonzern Sony und der Kabelanbieter Comcast. Sie hatten das Filmstudio 2005 für fünf Milliarden Dollar übernommen. Bisherige Gebote lagen unter den Erwartungen der Gläubiger.

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