Di, 21. November 2017

„DSDS“-Sieger

18.04.2010 09:51

Mehrzad Marashi ist Deutschlands neuer „Superstar“

Der gebürtige Iraner Mehrzad Marashi hat am Samstagabend überraschend die siebente Staffel der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" gewonnen. Obwohl sich die Jury geschlossen gegen ihn ausgesprochen hatte, stimmten die Fernsehzuschauer mit klarer Mehrheit für ihn. Der Hamburger setzte sich damit gegen seinen Konkurrenten Menowin Fröhlich durch, der sich nach der Sendung tief geknickt zeigte: "War ich wirklich so scheiße?"

Jury-Schlachtross Dieter Bohlen erklärte sich Mehrzads Erfolg bei den Zuschauern so: "Ich glaube, dass die belohnt haben, dass er diese deutschen Tugenden in sich getragen hat: Disziplin, Fleiß." Der Ex-Knacki Menowin habe zwar super gesungen, aber: "Wenn man jeden Tag in den Medien ist mit nicht gerade positiven Schlagzeilen - dass man dafür die Quittung bekommt, ist auch klar." Zuletzt waren Ermittlungen gegen ihn wegen angeblichen Drogenbesitzes bekannt geworden.

Mehrzad selbst hatte nicht mehr an seinen Erfolg geglaubt, nachdem sich die Jury für Menowin ausgesprochen hatte. Außerdem war das Kölner Studio voller Menowin-Fans. "Ich habe ehrlich gedacht, ich schaff das nicht mehr", sagte der 29-Jährige. "Das ist 'ne tolle Überraschung für mich."

Heiratsantrag vor laufenden Kameras
Während der gesamten Staffel präsentierte sich Mehrzad als Gentleman und Romantiker. Im Halbfinale machte der junge Vater seiner 22 Jahre alten Freundin Denisse vor laufenden Kameras einen Heiratsantrag. Mit dem Geld, das er nun als Sänger verdient, will er seine kleine Familie ernähren.

Menowin dagegen spielte den bösen Buben. Auf die Frage, ob er seine Niederlage akzeptieren könne, gab er am frühen Sonntagmorgen nur ein knurrendes "Muss ich" zur Antwort.

Sylvie van der Vaart sprang für Eichinger als Jury-Mitglied ein
Mehrzad sang drei Lieder: "Endless Love" von Lionel Richie, "Fresh" von Kool & The Gang und den Siegertitel "Don't Believe", traditionell komponiert von "DSDS"-Übervater Dieter Bohlen. Außer Bohlen saßen noch der Musikmanager Volker Neumüller und die Moderatorin Sylvie van der Vaart in der Jury. Van der Vaart war kurzfristig für Nina Eichinger eingesprungen, die wegen der Aschewolke nicht aus Los Angeles anreisen konnte.

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