Mi, 22. November 2017

2:0 gegen Ried

15.04.2010 09:10

Salzburgs Bullen mit einer Hand an der Meisterschale

Rapid ist am Dienstag gegen den LASK über ein 0:0 nicht hinausgekommen – und Salzburg hat diese Einladung dankend angenommen. Der Meister gewann am Mittwoch zu Hause gegen Ried mit 2:0. Somit ist der Titelkampf wohl entschieden. Die Salzburger haben sechs Runden vor Schluss acht Punkte Vorsprung auf den Rekordchampion. "Entschieden ist aber noch nichts", meinte Geburtstagskind Leitgeb.

Im Herbst holte Ried ein 1:1 in der Mozartstadt. Der Traum vom neuerlichen Punktgewinn platzte früh. Schon nach 13 Minuten ging der Meister in Führung: Eine Opdam-Flanke verlängerte Wallner sehenswert auf Cziommer. Der Deutsche hämmerte den Ball via Unterkante der Latte zum 1:0 ins Tor. Rieds Abwehr war nicht im Bilde. Es war der dritte Treffer von Cziommer in den vergangenen vier Spielen.

Aktivposten Wallner in der Startelf
Stevens ließ Janko auf der Bank, Wallner rutschte in die Startelf. Und der Führende der Torschützenliste war einer der Aktivposten im Spiel der Salzburger. Ebenso wie Cziommer. Der Mittelfeldakteur hatte bei einem schön getretenen Freistoß Pech. Der Ball ging nur hauchdünn an der Stange vorbei. Traumhaft: Eine sensationelle Kombination über Leitgeb, Wallner, Tchoyi und Svento wurde nicht belohnt. Der Slowake vergab im Rutschen.

Aber auch Ried, das gefällig nach vorne spielte, hatte gute Chancen. Die beste Möglichkeit vergab Burgstaller per Kopf in der 43. Minute.

Salzburg seit 19 Ligaspielen ungeschlagen
Kurz nach dem Seitenwechsel war die Partie aber endgültig entschieden: Eine Wallner-Flanke wollte Ried-Verteidiger Hadzic vor Leitgeb klären – der Ball landete im eigenen Tor, 2:0 (49.).

Salzburg hatte danach keine Probleme mehr, verwaltete das Spiel gekonnt. Große Chancen blieben allerdings aus. Ried konnte nicht mehr zulegen. So ist Salzburg seit mittlerweile 19 (!) Ligapartien ohne Niederlage. Zudem feierten die Bullen den fünften Sieg in Folge und sind mit einer Hand an der Meisterschale!

Noch keine Gratulationen
"Aber wir haben noch sechs ganz schwere Spiele vor uns. Da kann sehr viel passieren. Wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel. Es sieht allerdings sehr gut für uns aus", strahlte Leitgeb nach dem Match in die TV-Kameras. Teamkollege Schiemer meinte nach Schlusspfiff: "Rapid hatte zu Frühjahrsbeginn einen Hänger, verlor viele Punkte. Es ist also weiterhin alles möglich. Aber wir sind in guter Form, haben sehr viel Selbstbewusstsein. Jedoch müssen wir noch gegen Rapid, Austria und Sturm spielen. Das wird nicht leicht."

Und für Trainer Huub Stevens steht fest: "Gratulationen nehme ich erst entgegen, wenn uns rechnerisch keiner mehr einholen kann!"

von Philipp Grill, Kronen Zeitung
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