Mi, 22. November 2017

380 kV-Leitung

13.04.2010 08:48

„Stromautobahn“ im Innviertel überfährt Gegner

Die Innviertler "Gallier" haben verloren, und als Zeichen der Niederlage haben sie nun bis zu 75 Meter hohe Stahlgerippe vor der Tür. Die "Stromautobahn" ist in Oberösterreich fast fertig, und bald werden auch die Salzburger 380-kV-Gegner dasselbe Schicksal erleiden. Inzwischen fürchtet man im Innviertel eine neue Trasse.

Im Salzburger Flachgau wird zwar noch heftig protestiert, aber nach und nach fallen auch hier die Gemeinden um. "Da hilft es sicher, dass die Gemeinden pro Kilometer Freileitung knapp 70.000 Euro bekommen", schimpft Rotraud Steiger, Vorkämpferin der Burgkirchner Freileitungsgegner.

Während die Innviertler – hier ist die "Stromautobahn" 31 Kilometer lang – auf ein Erdkabel in Salzburg hofften, um auf gleiches Recht pochen zu können, müssen sich vermutlich auch die Verbündeten jenseits der Grenze mit der verhassten Freileitung abfinden.

Und im Innviertel geht schon die Angst vor einer neuen 380-kV-Trasse um: Im bayrischen Burghausen plant die OMV ein Gas-Kraftwerk, das über Simbach und St. Peter am Hart an die "Stromautobahn" angeschlossen werden könnte.

von Markus Schütz, "OÖ Krone"

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