So, 22. Oktober 2017

Wohnbaugelder

10.04.2010 18:27

Rechnungshof durchleuchtet die Milliardengeschäfte

Die Geschäfte sind im Jahr 2008 schlecht gelaufen: Bei den veranlagten Wohnbaugeldern fehlte viel Geld – rein rechnerisch, weil man in schlechten Zeiten ja nicht verkauft. Ein der „Krone“ zugespielter Rechnungshof-Rohbericht kritisiert nun Rendite und Risikobereitschaft. Landesvize Sobotka (Bild) kontert: „Das ist nur eine Momentaufnahme!“

4,4 Milliarden Euro veranlagte das Land, um mit dem jährlichen Ertrag Projekte wie die 24-Stunden-Pflege finanzieren zu können. Derzeit muss, um die angepeilten Erträge zu erhalten, allerdings laut Rechnungshof auch vom Kapitalstock Geld abgezogen werden.

„2008 war für alle ein hartes Wirtschaftsjahr. Nur deshalb musste auf die Substanz zurückgegriffen werden. Derzeit läuft es wieder sehr gut, und wir werden den Kapitalstock auffüllen können“, erklärt dazu der zuständige Landesvize Wolfgang Sobotka. Das Risiko sei durch ein neues Gesetz des Landtages aus dem vergangenen Jahr geregelt.

Im Rechnungshofbericht heißt es weiter: „Die Rendite der Spezialinvestmentfonds lag deutlich unter vergleichbaren Produkten.“ Konter Sobotkas: „Da wurde nur ein Vergleichsprodukt herausgepickt. Langfristig sind wir gut unterwegs.“

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).