Do, 14. Dezember 2017

In den Tod gestürzt

09.04.2010 19:33

25-Jähriger fällt bei Felsarbeiten 100 Meter in die Tiefe

Zu einer Tragödie ist es am Freitag bei Felsräumungsarbeiten in Hallstatt gekommen. Dort stürzte ein 25-jähriger Arbeiter der Salinen AG in der Echerntalwand vor den Augen seines entsetzten Kollegen 100 Meter in den Tod. Alle Wiederbelebungsmaßnahmen schlugen fehl.

Das schreckliche Unglück pasierte kurz vor Mittag. Der 25-Jährige aus Leopoldschlag war mit seinem Arbeitskollegen im Steilgelände, um in einer Seehöhe von 800 Metern den Felsen zu säubern. Beide Männer waren an Fixseilen gesichert. Während dann der eine auf einem Sockel blieb, seilte sich der 25-Jährige an einem Statikseil mittels einem Abseilgerät noch etwa zehn Meter bis zum Seilende weiter ab.

Beim Umhängen auf das zweite Seil, das noch weiter in die Tiefe führte, kam es zum Drama. Der junge Mann geriet in Schwierigkeiten und stürzte an die 100 Meter tief eine Rinne hinunter. Trotz des großen Schocks reagierte der Kollege vorbildlich.

Per Handy holte er Hilfe, dann fuhr er selbst mit der Seilbahn runter und seilte sich zum Verunglückten ab. Wo er sofort mit Wiederbelebungsversuchen begann, die dann vom Notarzt des "C 14" wietergeführt wurden – doch leider ohne einen Erfolg. Der Mann starb an seinen Verletzungen.

Symbolbild
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