So, 19. November 2017

Konsumentenschutz

09.04.2010 07:26

Schulterschluss für Lebensmittel-Kennzeichnung

Mit seinem Oberösterreich-Vorstoß für die Verschärfung der Lebensmittelkennzeichnung hat Rudi Anschober (Grüne) bei der Konferenz der Konsumentenschutz-Landesräte einen Schulterschluss erzielt. Bis Ende 2010 will der Grünen-Chef so eine erste Gesetzesänderung im Kampf gegen Schwindelmarken am Tisch haben.

"Momentan werden fantasievolle regionale Wort-Bild-Marken kreiert und mit vermeintlichen Gütezeichen wird Regionalität vorgetäuscht", so der Konsumentenschutz-Landesrat. Anschober hofft, dass nach dem oberösterreichischen Käseskandal, die von ihm initiierte Bundesländer-Allianz eine Verschärfung des Lebensmittels- und Verbraucherschutzgesetzes beim Bund vorantreiben kann.

Konsumenten besser schützen
Wobei sich der Grünen-Politiker bis Ende des Jahres im Kampf gegen Schwindelmarken einen Durchbruch auf Bundesebene erwartet. Aber auch beim Anstieg von missbräuchlichen Telefongeschäften, erhielt Anschober von den Konsumentenschutz-Landesräten Rückendeckung für einen weiteren Vorstoß beim Bund:

"Um den Missbrauch zu stoppen, müssen derartige telefonische Verträge ohne schriftliche Bestätigung für ungültig erklärt werden."

Kronen Zeitung

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