Fr, 15. Dezember 2017

"Er soll weinen"

08.04.2010 14:15

Megan Fox kämpft im Internet gegen Schwarzenegger

US-Schauspielerin Megan Fox und ihr Lebensgefährte Brian Austin Green haben gemeinsam ein Video ins Internet gestellt, auf dem sie die Einsparungen im kalifornischen Bildungswesen durch Gouverneur Arnold Schwarzenegger anprangern. In dem Clip wird nicht nur gefordert, den gebürtigen Österreicher mit Anrufen und Schreiben so lange zu ärgern, bis er nach seiner Mami weint, er wird auch wegen seiner traurigen Kindheit im "kalten österreichischen Winter" auf die Schaufel genommen.

Das durchaus ernst gemeinte, aber wie eine Parodie gemachte Video beginnt damit, dass der ehemalige "Beverly Hills, 90210"-Star Brian Austin Green mit anderen Eltern in einer Schule offenbar mit dem Direktor über die massiven Budgetkürzungen diskutiert. Es herrscht große Aufregung. Seine Freundin Megan Fox wartet derweil vor der Schule auf ihn. Sie ruft ihn an und er bittet sie, in der Bibliothek zu warten, bis er weg könne. Megan verirrt sich aber in eine völlig überfüllte Schulklasse. Die Kinder begrüßen sie begeistert als neue Lehrerin. Die sei ihnen nämlich weggekürzt worden. Das Gedränge herrsche deshalb, weil immer mehr Klassen zusammengelegt würden.

Schwarzenegger musste Müll verheizen
Ein junger Lehrer mit zwei Schulkindern im Arm kommt rein und sagt, dass die auch noch dazugehören würden. Ein Bub mit Schärpe hat Mülldienst und muss den Dreck der Kinder wegräumen. Die Erklärung des Lehrers im Anzug, warum Schwarzenegger die Schulen so tot spart, dass es nicht einmal mehr Schulwarte gibt: "Wir dürfen nicht vergessen, dass er als Kind in seinem Dorf Müll aufsammeln und ihn verbrennen musste, um seine Familie im eisig kalten österreichischen Winter warm zu halten."

Ein Kind bricht im Klassenzimmer zusammen und Megan will es zur Schulkrankenschwester bringen lassen. Sie wird aber informiert, dass diese schon lange eingespart wurde. Was sei schon dabei: "Damals, in den 90er-Jahren, hat sich Schwarzenegger mit den eigenen Händen einen Mikrochip aus dem Kopf entfernt. Ohne Betäubung." Das war doch der "Terminator", meint der inzwischen dazu gestoßene Green völlig perplex. Der Lehrer zuckt nur die Achseln und geht raus.

In der Schlusssequenz fordern Fox und Green dazu auf, die Schüler in Kalifornien, dazu gehöre auch Greens Sohn, vor den Angriffen der Terminators aus Sacramento zu bewahren. Dort werde geplant, weitere 2,5 Milliarden Dollar einzusparen. Fox fordert die Zuseher auf, "anzurufen, zu schreiben und den Govenor so lange zu ärgern, bis er nach seiner Mami weint".

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