Di, 12. Dezember 2017

"Was wäre, wenn...?"

08.04.2010 17:21

Palin-Tochter warnt Teenager vor früher Schwangerschaft

Nachdem sie im US-Präsidentschaftswahlkampf wegen ihrer frühen Schwangerschaft ins Gerede gekommen war, hat sich Bristol Palin, die Tochter der Vize-Präsidentschaftskandidatin der Republikaner Sarah Palin, zu einem Engagement gegen Teenager-Schwangerschaften entschlossen. Die Palin-Tochter warnt US-Teenager vor früher Schwangerschaft.

"Was wäre, wenn ich nicht aus einer berühmten Familie stammen würde?", heißt es in dem TV-Spot, in dem die 19-Jährige mit ihrem 16 Monate alten Sohn Tripp auftritt und eine elegante Jacke und  Perlenkette trägt. Dann steht sie wie ein ganz normales, junges Mädchen in Jeans und weißem T-Shirt da und fragt: "Was wäre, wenn ich diese ganze Unterstützung nicht hätte? - Glaubt mir, das wäre nicht so toll!"

Der Spot soll im Mai in einer Kampagne gegen Teenager-Schwangerschaften eingesetzt werden. Jährlich werden in den USA rund 750.000 Kinder von Frauen unter 20 Jahren geboren.

Die frühe Schwangerschaft Bristol Palins wurde im Wahlkampf 2008 zum Thema, in dem der republikanische Gegenkandidat des heutigen Präsidenten Barack Obama, John McCain, die damalige Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, zu seiner Vize-Präsidentschaftskandidatin erwählte.

Bristol Palin gebar ihren Sohn mit 18 Jahren. Damals vertrat sie die Ansicht, junge Leute könnten nicht vom Sex abgehalten werden. Der TV-Spot wurde von der Candie's Foundation organisiert, die sich gegen Teenager-Schwangerschaften engagiert. Bristol Palin lebt inzwischen getrennt vom Vater ihres Sohnes. "Es hat jeden Teilaspekt meines Lebens verändert, dass ich eine allein erziehende Teenager-Mutter bin", sagt sie in dem Spot. "Ich muss die ganze Zeit Lösungen finden, es ist sehr schwer."

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