Do, 18. Jänner 2018

Britische Untote

07.04.2010 14:12

Vampir-Kongress an Uni gegen Amerikanisierung

Die britische Universität von Hertfordshire hält einen Vampir-Kongress ab, um damit die totale Amerikanisierung dieses literarischen Genres auszugleichen. Die Teilnehmer der Veranstaltung werden sich dem Thema der untoten Blutsauger an zwei Tagen annehmen und unter anderem ihre Speisen aus Särgen zu sich nehmen.

Unter dem Titel "Open Graves, Open Minds: Vampires and the Undead in Modern Culture" (etwa "Offene Gräber, offene Geister: Vampire und die Untoten in der modernen Kultur") werden Wissenschafter und Studenten gemeinsam zu Themen wie "Untote Teenager", "Die Schwulen Untoten", "Gendering der Untoten" und "Untote Liebe" diskutieren.

Als Begründung für den Kongress gab die Literaturprofessorin Sam George an, dass es sich bei dem Vampir-Genre ursprünglich um ein britisches handle. Filme und Serien wie "Twilight" und "True Blood" hätten die modernen Vampire aber amerikanisiert. "Ich werde den britischen Vampir zurück auf die Landkarte holen", so George, die seit heuer auch einen Masterkurs in Vampir-Literatur anbietet.

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