Mo, 18. Dezember 2017

Perfekter Doppelpack

03.04.2010 10:26

Marc Janko legte Mattersburg gleich zwei Eier ins Nest

Der Meister hat den nächsten großen Schritt in Richtung Titelverteidigung gesetzt! Mit 2:0 blieben die Salzburger am Freitag gegen Mattersburg vor eigenem Publikum siegreich. In der ersten Hälfte hatten die Bullen mit den defensiv sehr gut organisierten Gästen Probleme. Doch nach der Pause machte Stürmer Marc Janko alles klar.

Vergangenes Wochenende hatte Salzburg im Burgenland noch leichtes Spiel, feierte einen 6:1-Kantersieg. Am Freitag präsentierte sich Mattersburg aber sehr gut organisiert, ließ nur wenige Chancen zu. Die einzig gefährliche vergab Cziommer nach nur fünf Minuten.

Klaren Elfer nicht gegeben
In der Folge kontrollierte der Meister zwar das Spiel, aber an der Strafraumgrenze war meist Endstation. Nur in Minute 24 hatte Mattersburg viel Glück: Pauschenwein legte Svento im Sechzehner, Schiri Einwaller gab den klaren Elfer nicht. Die Gäste indes hatten kurz vor der Pause die große Möglichkeit aufs 1:0. Doch Malic drosch den Ball über das Tor.

Kopfballduell zum 1:0
Nach der Pause drückten die Salzburger, bei denen Wallner und Dudic wie erwartet nicht spielen konnten, aufs Gas. Zuerst konnte Malic einen Janko-Schuss noch abfälschen. Wenig später hatte der Verteidiger im Kopfballduell gegen Salzburgs Stürmer das Nachsehen – 1:0 in der 61. Minute.

Harte zweite Hälfte
Der Meister drückte weiter, vergab einige tolle Einschussmöglichkeiten. In der Schlussphase agierte Mattersburg härter. Farkas flog mit Gelb-Rot vom Platz. Pauschenwein hätte nach einem bösen Foul Rot sehen müssen. Einwaller gab aber lediglich Gelb.

Und in der 88. Minute machte Janko mit seinem zweiten Tor alles klar: Nach einem Bliem-Fehler traf der Bomber aus abseitsverdächtiger Position mit der Ferse zum 2:0-Endstand.

"Auf Müdigkeit gewartet"
"Wir haben gewusst, dass wir sehr geduldig bleiben müssen. Das haben wir gemacht. Mattersburg hat geschickt verteidigt. Aber wir haben auf ihre Müdigkeit gewartet", erklärte Trainer Huub Stevens nach dem 18. Sieg in der Bundesliga.

von Philipp Grill, Kronen Zeitung
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