Di, 21. November 2017

Neue Schonfrist

02.04.2010 14:22

Evangelos-Urteil erst nach Gerichtsferien

Gut, dass auch die Paragrafenreiter und der Amtsschimmel Osterferien machen: Die laut EU-Recht und OGH-Urteil befohlene Abschiebung des dreijährigen Leondinger Buben Evangelos ins griechische Heimatland seines Vaters verzögert sich, weil der nächste Gerichtstermin auf 30. April verschoben worden ist.

Erst dann soll entschieden werden, wie man auch Evangelos Bruder Simon (12) vor psychischen Belastungen bewahren kann: Der ältere Bub müsste unter einem Trennungsschmerz leiden und bei seiner Urgroßmutter bleiben, wenn der Kleine mit seiner Mama nach Santorin fliegen muss, wie der Oberste Gerichtshof es befahl.

Mutter in Angst
"Ich kann den Kleinen ja nicht hergeben, ich muss ihn unbedingt begleiten, sonst sehe ich ihn nie mehr wieder", befürchtet die Mutter(34) in Leonding, dass sie in Griechenland wegen "Kindesentführung" verhaftet werden könnte. Dort findet erst am 16. April eine Obsorgeverhandlung statt.

Am 7. April will die Jugendanwaltschaft mit den Rechtsanwälten beider Streitparteien ein Besuchsrecht ausverhandeln.

Kronen Zeitung

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