Mi, 13. Dezember 2017

Nach Tragödie

28.03.2010 18:35

Witwer und Kinder sollen weniger Geld bekommen

Vor eineinhalb Jahren ist eine 41-Jährige bei der Geburt ihres vierten Kindes im LKH Gmunden verblutet. Ursache war ein übersehener Gebärmutterriss. Seitdem zahlte der Krankenanstaltenbetreiber gespag für die Betreuung der Familie 3.000 Euro monatlich an die Caritas. Ab April bekommt der Ehemann der Verstorbenen Witwer- und Waisenpension, dann will die gespag nur noch 1.388 Euro bezahlen.

"Es laufen wegen der Ansprüche nach wie vor außergerichtliche Verhandlungen mit dem Witwer. Bis jetzt hat die gespag 50.000 Euro für die Unterstützung und Betreuung der Familie bezahlt. Damit wurden die Familienhelferin und zwei Caritasbetreuerinnen finanziert", erklärt gespag-Sprecherin Jutta Oberweger.

"Zahlen nur noch die Differenz"
"Monatlich hat die gespag bisher 3.000 Euro überwiesen. Ab April bekommt die Familie von der PVA monatlich 1.850 Euro Witwer- und Waisenpension. Deshalb werden wir nur noch die Differenz zu den Betreuungskosten übernehmen", so Oberweger 

Der Vater der vier Kinder will sich gegen diese Änderung wehren. Laut gespag wird auch noch um die Beerdigungskosten in Höhe von 8.599 Euro, Adaptierungskosten für das Haus in Pinsdorf in Höhe von 10.000 Euro sowie Kost und Logis für die Betreuerinnen gestritten.

von Christoph Gantner (OÖ Krone) und ooe.krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden