Mi, 13. Dezember 2017

Humanitäre Lösung

28.03.2010 11:26

Grüne und BZÖ engagieren sich für Evangelos

Der Fall des dreijährigen Evangelos sorgt derzeit für breite Diskussionen im ganzen Land. Unzählige Menschen nehmen Anteil am Schicksal von Evangelos und stehen den Vorgängen fassungslos gegenüber. Viele haben sich in ihrem Entsetzen an die Grünen gewendet. Diese teilen die Bedenken und fordern nun eine politische Lösung.

Während der Vater des Dreijährigen per Handy sein Kommen angedroht hat, fordern die Grünen eine humanitäre Lösung auf Ministerebene. "Der rechtliche Instanzenzug ist ausgeschöpft, jetzt muss eine kinderfreundliche Lösung gesucht werden. Frau Bandion-Ortner soll mit dem griechischen Justizminister sprechen und sich dafür engagieren", hofft  Maria Buchmayr, Menschenrechtssprecherin der Grünen.

Unbürokratische Lösung
Ein Kind wie der dreijährige Evangelos dürfe nicht zum Opfer misslicher Umstände werden. Die Grünen fordern auf Ministerebene eine "unbürokratische Lösung, die verhindert, dass ein Kindesleben nachhaltig negativ geprägt wird". Mit einer schriftlichen Anfrage an die Justizminsterin setzt sich auch das BZÖ für den Verbleib des Buben bei seiner Mutter ein.

Frau Bandion-Ortner würde mit einem Engagement in der Causa Evangelos auch ein klares Zeichen der Anteilnahme setzen und damit dem Anliegen vieler besorgter und mitfühlender Menschen in ganz Österreich entsprechen, so die Grünen. Es sei für viele Menschen unverständlich, dass eine Mutter von ihrem Kind getrennt werden soll, weil sie vor Gewalt in die Heimat flüchtet.

"OÖ Krone" und ooe.krone.at

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