So, 19. November 2017

„Sind so passiert“

26.03.2010 10:01

Frauenmörder von Rohrbach schlug spontan zu

DNA-Spuren auf seinem Stanley-Messer sollen nun das Geständnis untermauern, dass der Rohrbacher Mordverdächtige (25) nicht nur eine 47-jährige Frau erdrosselt und erstochen hat, sondern auch eine 59-jährige gemeinsame Bekannte.

Sein Motiv war laut Polizei: "Ich wollte sehen, wie jemand stirbt." Dies soll den Verdächtigen sexuell erregt haben. Der arbeitslose Tischler hatte Alkohol- und Potenzprobleme, noch nie Sex und weder Porno- noch Gewalt-Videos.

Und die Ermittler glauben ihm auch, was er sagt: Er habe keine Bluttaten geplant, sondern sie seien "passiert" - "wie aus heiterem Himmel".

Spontane Bluttat
Als er am 25. Mai 2009 sein erstes Opfer (59) nach Hause begleitete, sei ihm zum ersten Mal der Gedanke gekommen: "Die möcht' ich jetzt umbringen!" Und das soll er auch wirklich getan haben - mit vielen Stichen und Schnitten auch an den Pulsadern - sodass die Kleidung unbeschädigt blieb und Kripo und Obduzent einen Selbstmord vermuteten, obwohl der Lustmörder die Tatwaffe mitgenommen hatte.

"Die bring' ich auch um", soll sich der mutmaßliche Frauenmörder gedacht haben, als er dann vom zweiten Opfer (47) nach eigenen Angaben sexuell belästigt wurde. Angeblich schlug und würgte er die nackte Gastgeberin, soll ihr sechs Messer in den Leib gestochen, Kreuze auf die Leiche gemalt und Blumen zu seinem Opfer gestellt haben.

Bei Verhaftung erleichtert
Kaum war am Montag die Tote entdeckt, wurde der Verdächtige auch schon verhaftet: Ein Anruf beim späteren Opfer hatte den Verdächtigen verraten, der alles "geradezu erleichtert gestand": Er sei froh, dass er nun ein paar Jahre Zeit zum Nachdenken bekäme...

Kronen Zeitung und ooe.krone.at

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