So, 19. November 2017

Über 100 Löschflüge

20.03.2010 10:07

„Brand aus“ im Lungau - 60 Hektar Wald sind zerstört

"Brand aus" in Muhr! Zwei Tage lang kämpften mehr als 100 Einsatzkräfte mit sechs Hubschraubern gegen ein gewaltiges Flächenfeuer an. Rund 60 Hektar Wald wurden zerstört, nachdem ein Landwirt Reisighaufen entzündet hatte. "Anstrengend, aber erfolgreich", so lobte Kommandant Hansjürgen Schiefer seine Helfer.

Punkt acht Uhr früh versammelten sich am Freitag erneut die Einsatzkräfte in Vordermuhr. Im Minutentakt flogen die sechs Hubschrauber ihre Runden vom Ölschützen-Speichersee in Hintermuhr zur Huberwand, wo bis zu 80 Hektar Wald in Flammen standen.

Die Feuerwehrleute rückten mit Spezial-Waldbrandlöschgeräten aus. "Mit dem mobilen Löschsack und der Spritze kommt man nahe an den Brandherd", so Feuerwehrmann Christoph Essl.

Eine Stunde zum Brandherd unterwegs
Einsatzleiter Schiefer: "Wir hatten das Feuer bereits unter Kontrolle, es galt noch, die letzten Glutnester aufzuspüren!" Für die Hilfskräfte ein extrem anstrengender und gefährlicher Einsatz. Katastrophenreferent Philipp Santner: "Die Feuerwehrleute waren bis zu einer Stunde zu Fuß im steilen Gelände unterwegs um zum Brand zu gelangen."

Herausforderung für Hubschrauberpiloten
Auch für die Hubschrauber-Crews war der Löscheinsatz eine Herausforderung. Bundesheer-Pilot Stefan Auer aus Werfenweng: "Wir mussten nahe ans Feuer heranfliegen und dabei auf Felsen und Bäume achten." Einsatzleiter Schiefer weiß: "Hauptsache, niemandem ist etwas passiert."

von Max Grill, Kronen Zeitung
Bild: Roland Holitzky (www.foto-studio.at)

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