Sa, 18. November 2017

Unverletzt geborgen

18.03.2010 09:48

Schneebrett reißt jungen Tiroler 40 Meter weit mit

Ein Schneebrett hat am Mittwoch in Saalbach einen 26-jährigen Skifahrer mitgerissen. Die drei Freunde des jungen Mannes sahen mit an, wie der Osttiroler verschüttet wurde. Sie fuhren sofort zum Lawinenkegel ab und suchten nach ihm. Nach wenigen Minuten hatten sie das Opfer gefunden und ausgegraben. Der Skifahrer blieb unverletzt, er war zum Glück nur leicht unterkühlt.

"Wir haben hier soviel Schnee. Die Pisten sind herrlich. Kommt mich doch besuchen!" Drei junge Männer aus Kufstein, Söll und Lienz ließen sich von ihrem Freund, einem Skilehrer in Saalbach-Hinterglemm, da nicht lange bitten. Sie fuhren für einen Kurztrip in den Pinzgau.

Mächtige Lawine losgetreten
Am Mittwoch befanden sich die vier schließlich im Schattberg-Gebiet. Gegen 15 Uhr beschlossen sie vom Stemmerkogel auf 2.123 Metern Seehöhe durch den Tiefschnee im freien Gelände abzufahren. Der 26-Jährige aus Lienz sah sich um, um herauszufinden, von welcher Stelle man den Hang am sichersten bezwingen könnte. Doch als er einen Schwung setzte, brach plötzlich der Schnee unter ihm weg. Eine mächtige Lawine riss den Tiroler mit und verschüttete ihn.

Freunde konnten Opfer rasch orten
Seine Freunde hatten alles mitangesehen. Sie warteten, bis sich der Hang beruhigt hatte, und fuhren zum Lawinenkegel ab. "Das Opfer hatte ein Lawinenpieps-Gerät dabei. Die Freunde konnten ihn schnell orten und ausgraben. Sie hatten alle Schaufeln mit", erklärt Andreas Bartolot, Polizei-Postenkommandant in Saalbach. Der junge Mann blieb unverletzt, war leicht unterkühlt. Er wurde zur Beobachtung ins Spital nach Zell am See gebracht.

von Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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