Mo, 11. Dezember 2017

Therme Amadé

15.03.2010 23:10

Amtsleiter von Altenmarkt sieht Vorwürfe gelassen

Ging es beim Thermenprojekt Enns-Pongau bei der Auftragsvergabe nicht mit rechten Dingen zu? Diese Frage stellt sich derzeit, denn eine anonyme Anzeige gegen den Amtsleiter der Gemeinde Altenmarkt hat jedenfalls zur Intervention des Bundesamtes für Korruptionsbekämpfung geführt. Der Mann im Mittelpunkt des Verdachts bleibt im "Krone"-Gespräch jedoch gelassen.

Durchsuchungen im Amtsgebäude und die Beschlagnahme von Unterlagen im Zusammenhang mit dem Thermenprojekt Amadé erfolgten bereits (Nachlese in der Infobox). Dabei wurde auch der Amtsleiter, gegen den sich der anonym geäußerte Verdacht richtet, bereits einvernommen.

Amtsleiter vermutet Racheakt oder Intrige
Der seit sieben Jahren in dieser Funktion tätige Akademiker bleibt aber gelassen. Seine Reaktion zu den Vorwürfen: "Es gibt aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten: Entweder wollte sich hier ein frustrierter Anbieter rächen, der nicht zum Zug gekommen ist. Oder es geht um eine Intrige, die sich gegen mich persönlich richtet."

Glaubt der Amtsleiter, dass die Sache von einem Intimfeind ausgeht, hat er eine diesbezügliche Vermutung? "Ich kann das wirklich nicht zuordnen und möchte auch keine Spekulationen aufstellen. Klar ist für mich nur, dass die Untersuchung im Sande verlaufen muss, weil ich alles korrekt abgehandelt habe."

Es gibt auch keinen Pauschalverdacht gegen Amtskollegen in den anderen Gemeinden (Eben, Flachau und Radstadt), die Anzeige war gezielt auf den Altenmarkter Funktionsträger bezogen.

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