Mo, 18. Dezember 2017

"Falscher Weg"

14.03.2010 14:57

Prölls Steuerpläne erregen Unmut der Landes-SPÖ

Als vollkommen falschen Weg hat Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl (Bild) die jüngsten Ankündigungen von ÖVP-Finanzminister Josef Pröll bezeichnet, die Mineralölsteuer erhöhen und neue Energiesteuern einführen zu wollen. "Damit trifft Pröll die Opfer und nicht die Verursacher der großen Finanz- und Wirtschaftskrise", so Ackerl. Er schlägt vor, Vermögen vermehrt zu besteuern, da Österreich hier zu den Schlusslichtern innerhalb der EU zählen würde.

Besonders Treibstoff- und Energiesteuern würden Menschen mit kleinerem Einkommen schwer belasten, da diese Gruppe beispielsweise einen Heizungswechsel nicht erzwingen oder bezahlen könnte. "Aber auch die oft verschuldeten Bewohner von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern würden dadurch massiv getroffen", argumentiert Ackerl.

Pröll solle vielmehr die "Verursacher der Finanz-und Wirtschaftskrise ins Steuervisier" nehmen: "Dort muss jetzt angesetzt werden, mit strengen Regeln für den Finanzmarkt und mit entschlossener Besteuerung von Spekulationen", fordert der Landespolitiker.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden