Di, 21. November 2017

Ab Mittwoch besser

13.03.2010 18:32

Wetterprognose: Es wird noch einmal so richtig Winter!

Es reicht: Ganz Oberösterreich friert, alle haben von diesem nasskalten Wetter die Nase voll! Dabei kommt’s noch schlimmer: noch mehr und eisigerer Wind, ab Montag wieder Schnee oder in tiefen Lagen Regen. „Es wird leider noch einmal richtig Winter“, bedauert auch ZAMG-Meteorologin Claudia Riedl. Erst ab Mittwoch sollte es ganz langsam wieder ein wenig bergauf gehen.

Die gute vor der schlechten Nachricht: Von Frühjahrsmüdigkeit ist keine Spur, weil die Winterdepression zulegt statt schwindet. Und das wird vorläufig so bleiben, weiß die Wetterexpertin. „Der Westwind wird noch stärker. Deswegen kommt es uns viel kälter vor, als es eigentlich ist: zwischen minus einem Grad im Mühlviertel, zwei Grad plus im Zentralraum und dem Höchstwert von drei Grad plus in Weyer.“ Zu Wochenbeginn soll es in den Bergen noch einmal kräftig schneien, in tieferen Lagen regnen.

Für Mittwoch ist eine Wende angesagt. „Wir erwarten neun Grad, am Donnerstag zehn, und so geht es Tag für Tag leicht bergauf“, so Riedl. Mit etwa null Grad ist es dann auch nachts nicht mehr so kalt. Die Sonne macht sich aber weiter rar, Wolken bleiben unsere Begleiter. Auch Regen, aber zumindest warmer. Bei Langzeitprognosen sind die Experten vorsichtig, aber die Erfahrung lehrt: „Ostern ist immer ein heißer Kandidat für Schnee“, sagt Riedl.

Wettermäßig bleibt es also vorerst trist, die Stimmung im Keller. Dagegen kann man etwas tun, betont Lebensberaterin Birgit Kogler aus Linz. „Ganz wichtig ist, dass die Kinder nicht die ganze Zeit regungslos vor der Glotze hocken. Ich sehe es bei meiner eigenen Tochter, wie kribbelig sie wird, wenn sie nicht hinauskann.“

Warum uns dieses nasskalte Wetter so auf den Geist geht, erklärt Lebensberaterin Helga Gumplmaier aus Zell am Moos: „Obwohl die Tage länger werden, fehlt uns Licht. Und mit dem Erwachen der Natur ist unser Innerstes auf Neues programmiert.“

Ihr Tipp: die trüben Tage zum Ausmisten nutzen. „Die Fastenzeit ist ja auch eine Phase der inneren Reinigung, dasselbe gilt für unsere Umgebung. Alles sauber machen, Platz für Neues schaffen.“ Aber sie weiß auch: „Lust darauf bekommen wir leider meist erst bei schönem Wetter.“

von Hedwig Savoy, Kronen Zeitung

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