Fr, 17. November 2017

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12.03.2010 14:54

BZÖ und FPÖ wollen Linzer Med-Uni doch noch durchboxen

Der 17. März wird neuerlich ein Lostag für die Linzer Medizin-Uni auf Bundesebene. Mit insgesamt drei Anträgen aus Oberösterreich – gleich zwei vom BZÖ und einem von der FPÖ – will man den Wissenschaftsausschuss im Parlament endlich von der Notwendigkeit einer Med-Uni am Standort Linz Neue überzeugen.

"Dass wir in Oberösterreich eine Med-Uni brauchen, um unseren zukünftigen Ärztebedarf abzudecken, steht für die meisten Experten außer Streit", hofft BZÖ-Wissenschaftssprecher Rainer Widmann jetzt auch die Bundes-ÖVP auf Kurs für eine Linzer Med-Uni zu bringen.

ÖVP-Doppelspiel?
"Für mich ist erwiesen, dass die ÖVP hier momentan ein populistisches Doppelspiel zwischen Wien und Linz betreibt", kritisiert Widmann auch die Landes-ÖVP rund um Landeshauptmann Josef Pühringer. Denn man bräuchte keine "X-te" Landesresolution, wenn doch Oberösterreichs ÖVP selbst ihre Nationalräte von der Notwendigkeit einer Meduni am Standort Linz überzeugen könnte.

Auch FPÖ-Landeschef Lutz Weinzinger und FPÖ-Nationalrat Gerhard Deimek wollen im Wissenschaftsausschuss mit einem eigenen Antrag Druck auch erneut auf den Bund ausüben.

Kronen Zeitung
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