Mo, 20. November 2017

400 Dateien auf PC

10.03.2010 12:23

Ermittlungen gegen „Porno-Pfarrer“ nun abgeschlossen

Die Ermittlungen in dem Fall des Pfarrers, der laut aktuellen Berichten des Landeskriminalamts (LKA) 400 Dateien mit kinderpornografischem Material auf seinem Computer gehabt haben soll, sind nun abgeschlossen. Die Causa wird seit Mitte Februar untersucht. Die Bilder und Videos von vorwiegend Buben soll der Geistliche auch an andere weitergegeben haben, selbst aber nicht an der Produktion beteiligt gewesen sein.

Der Akt sei an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt übergeben worden, berichtete LKA-Leiter Franz Polzer. Die Ergebnisse würden nun geprüft und rechtlich eingeordnet, gab Erich Habitzl, Sprecher der Anklagebehörde, an. Wann eine mögliche Anklage fertiggestellt sein könnte, ist nicht bekannt. Sollte sich der Pfarrer nach Paragraf 207a (Pornografische Darstellungen Minderjähriger) StGB verantworten müssen, drohen ihm bis zu zwei Jahre Haft.

Weitere Hintergründe siehe Infobox!

Internet-Bekanntschaft zeigte Pfarrer an
Der Geistliche aus dem Vikariat Unter dem Wienerwald war aufgeflogen, weil er sich in einem Internet-Chat gegenüber vermeintlich Gleichgesinnten über seine Vorlieben geäußert hatte. Einer der Gesprächspartner hatte den Mann aber angezeigt. Er wurde daraufhin aller kirchlicher Ämtern enthoben.

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