Mi, 22. November 2017

Kindergartenreform

09.03.2010 18:18

LR Stockinger: „Das gleiche Geld anders verteilen“

Das „Herumdoktern“ am oberösterreichischen Kindergartenwesen geht weiter. Nun soll ein Geburtsfehler des Gratissystems ausgebügelt werden, wie VP-Politiker Josef Stockinger ankündigt. Denn die 2.166 „alten“ werden gegenüber den 159 neuen Kindergartengruppen finanziell benachteiligt, weshalb sich Proteste häufen.

Per Resolution in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, fordert die SP von LH Josef Pühringer und Landesrat Josef Stockinger die „finanzielle Gleichbehandlung“ der Gemeinden und Städte bei der Kinderbetreuung. Denn für neue Kindergartengruppen leistet das Land weit höhere Vergütungen als für alte. So würden Gemeinden, die bereits vor dem Gratis-Kindergarten ein großes Angebot gehabt haben, bestraft. 

„Es geht darum, das gleiche Geld anders zu verteilen“
So eine Resolution ist laut Stockinger aber schon längst nicht mehr nötig, weil eine Reform mit SP-Chef Josef Ackerl bereits vereinbart sei: „Es kann nicht auf Dauer so sein, dass die einen finanziell alles haben“, sind Stockinger die „Benachteiligungen durch die jetzige provisorische Regelung“ bewusst.

Wie aber soll es zu einer Gleichstellung kommen, ohne mehr Geld auch für die „alten“ Kindergartengruppen in die Hand zu nehmen? „Es geht darum, das gleiche Geld anders zu verteilen“, sagt Stockinger. Dabei sollen gewisse Qualitätskriterien – wie zum Beispiel ausgedehnte Öffnungszeiten“ – den Gemeinden einen Bonus bringen können.

Kronen Zeitung
Symbolbild

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