Di, 12. Dezember 2017

Mit 650 Kameras

08.03.2010 10:01

Neue Tunnelwarte im Lungau wird zur Salzburg-Zentrale

"Big Brother" für noch mehr Sicherheit: Die neue Tunnelwarte im Lungau arbeitet auf höchstem technischen Niveau. Die Kameras haben vom Reittunnel bis Trebesing (Kärnten) jeden Autobahnkilometer im Auge. Die Bilder flimmern über bis zu 64 Monitore. Und St. Michael wird weiter zur Salzburg-Zentrale ausgebaut.

"Wir haben jetzt eine 25 Quadratmeter große Videowall zur Verfügung", freut sich Gustav Lankmayer, Chef der Tunnelwarte, über das neue Zeitalter. 650 Kameras liefern laufend Bilder, 180 sind es allein im Katschberg. Nicht nur die Tunnels, sondern jeder Kilometer bis Trebesing in Kärnten ist überwacht.

Lankmayer erklärt: "Wenn ein Ereignis passiert, gibt es zusätzlich ein akustisches Signal. Und der jeweilige Unfall-Monitor wird dann automatisch groß eingeblendet." Auch Kuriositäten passieren immer wieder: "Gerade in der Nacht drehen im Tauern manchmal Autofahrer einfach um", erzählt Lankmayer. Gefährliche Momente, die mit der Fertigstellung der zweiten Tunnelröhre bald Geschichte sind.

Hilfe für Polizei und Gericht
Für die Polizei werden die Bilder aus der Überwachungszentrale bis zu vier Stunden gespeichert. "Das hilft vor allem bei Fahndungen", weiß Josef Lasshofer, Chef der Autobahnpolizei. Und auch vor Gericht liefern die Bilddaten immer wieder entscheidendes Material über Unfallhergänge.

Ab 2012 ganz Salzburg im Blick
Der Zukunftsplan für St. Michael: Von der neuen Monitor-Wand soll bald die Autobahn in ganz Salzburg überwacht werden. "Dann bekommen wir vom Lieferinger Tunnel bis zum Umwelt-100er alles dazu", verrät Lankmayer. Schon 2012 soll es soweit sein.

Kronen Zeitung

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