So, 19. November 2017

Protest in Rohrbach

03.03.2010 16:16

Region macht ÖBB Dampf und kämpft um Mühlkreisbahn

Die Mühlkreisbahn soll künftig nur noch bis Rottenegg geführt werden, danach soll ein Umstieg in Postbusse erfolgen. Die jüngsten Pläne der ÖBB stoßen im Mühlviertel auf breite Ablehnung. Land und Gemeinden erhöhen nun den Druck.

"In Wien lässt sich sehr leicht entscheiden, dass man einfach auf Busse umsteigt. Nur wird dabei vergessen, dass auch der Bus dann mit im Stau steht und für Pendler keine Vereinfachung darstellen muss", versteht Andreas Deutsch vom Verein "Freunde der Mühlkreisbahn" nach Ankündigungen von ÖBB-Infrastrukturchef Andreas Matthä die Welt nicht mehr.

"Fakt ist: Wenn man eine Fahrzeitverkürzung von Linz nach Aigen auf eine Stunde schafft, wären die Züge auch wieder voll." Genau diese Fahrgast-Potentiale will auch SPÖ-Verkehrs-Landesrat Hermann Kepplinger bis Mai im Rahmen einer Studie aufzeigen: "Wenn wir den ÖBB nicht rasch valide Zahlen darstellen können, könnte das der Tod für die Bahn sein."

Kepplinger sieht auch Gefahr für Urfahr-Verbindung
Denn für Kepplinger steht auch fest: "Sollte es zu einer Einstellung des Betriebes ab Rottenegg kommen, hat das Land Oberösterreich auch nur mäßig Interesse an der Zugverbindung nach Urfahr." Mit Arbeitskreisen und diversen Aktionen will Neufeldens Bürgermeister und Obmann des Gemeindeverband "Regionalverkehr Oberes Mühlviertel", Hubert Hartl, verstärkt Dampf machen: "Wir werden kämpfen, solange es geht, damit auch das Hinterland mit wichtigen Schienenverbindungen versorgt wird."

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