Sa, 18. November 2017

Gegen Verkehrsmisere

26.02.2010 19:25

Wr. Neudorf will die B17 für 44 Mio. Euro „eintunneln“ lassen

Die Triester Bundesstraße in Wiener Neudorf: 20.000 Fahrzeuge täglich, eine Emissionsquelle ersten Ranges, von der Gefahr beim Überqueren der Fahrbahn nicht zu reden. Bürgermeister Christian Wöhrleitner (SP) will sich nun für eine "Eintunnelung der Fahrbahn" einsetzen: "Damit die Misere ein Ende hat!"

Gas geben, bremsen, auskuppeln – und das immer wieder. Wer auf der B17 durch Wr. Neudorf muss (vor allem, wenn die Südautobahn "zu" ist), braucht viel Geduld. Ebenso wie Fußgänger, die über die Straße wollen. Seit 15 Jahren gibt es in der Gemeinde den Wunsch, die Triester Straße in einen Tunnel zu legen. 2008 wurde von der Marktgemeinde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. "Jetzt ist endlich das Ergebnis da", sagt Wöhrleitner.

Bau kann in fünf Jahren beendet werden 
Die Studie sieht eine Tunnellänge von 641 Metern sowie zwei "Rampen" vor. Die Bauzeit wird mit etwa fünf Jahren angegeben, die Kosten mit 44 Millionen Euro. Der Bürgermeister: "Ein ähnliches Vorhaben wurde in Waidhofen/Ybbs umgesetzt. Damit stehen die Chancen nicht schlecht."

Schon im März will Wöhrleitner Kontakt mit dem Land Niederösterreich aufnehmen: "Der Tunnel ist seit Jahren ein Anliegen unserer Bevölkerung." Jetzt hat sich außerdem eine überparteiliche Initiative für den Bau gebildet und will die Gemeinde bei den schwierigen Verhandlungen mit dem Land unterstützen.

von Harold Pearson, Kronen Zeitung

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