Mo, 18. Dezember 2017

Brücke nun werbefrei

24.02.2010 12:23

Wahlplakate wegen Gefahr für Verkehr in Baden entfernt

Mit tausenden von Plakaten kämpfen derzeit Kommunalpolitiker in fast ganz Niederösterreich um Stimmen bei der Gemeinderatswahl. Mit der intensiven Plakatierung der Kaiser Franz-Joseph-Brücke ist eine Bürgerliste für die Stadtpolizei Baden allerdings zu weit gegangen: Sie ließ die Werbung aus Sicherheitsgründen entfernen.

In der Kurstadt seien diesbezüglich mehrere Beschwerden eingegangen. Laut Behörde war die angebrachte Werbung "geeignet, die Sicherheit des Straßenverkehrs in diesem Bereich zu gefährden".

Die Stadtpolizei verwies in einer Stellungnahme auf die Straßenverkehrsordnung, wonach Einrichtungen zur Regelung und Sicherung des Verkehrs nicht beschädigt, entfernt, verdeckt oder sonst verändert werden dürfen. Dabei angeführt seien auch "ganz konkret Geländer, wie zum Beispiel Brückengeländer".

Weil der um die Entfernung der Plakate ersuchte Verantwortliche dies "dezidiert abgelehnt" habe, sei der Bauhof der Stadtgemeinde Baden mit dieser Maßnahme beauftragt worden.

Symbolbild
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden