Mo, 18. Dezember 2017

Nach Crash auf A21

23.02.2010 12:43

Unfallursache wird in den kommenden Wochen ermittelt

Mit dem verheerenden Busunfall auf der Wiener Außenringautobahn A21 mit sechs Toten und Dutzenden Verletzten in der Nacht auf Montag ist nun die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt befasst. Die Ermittlungen zur Ursache - kollidiert waren zwei Lkws und ein Bus - werden Wochen in Anspruch nehmen, sagte Sprecher Erich Habitzl.

Die Staatsanwaltschaft ließ die Unfallfahrzeuge zur Untersuchung sicherstellen. Zur Klärung des Hergangs und die Obduktion der Leichen wurde außerdem ein Sachverständiger bestellt. Parallel dazu werden laut Habitzl weitere Erhebungen und Befragungen durch die Polizei durchgeführt.

Weitere Hintergründe siehe Infobox!

Passagierliste fehlt
Noch nicht restlos geklärt waren am Dienstag die Identitäten der von dem katastrophalen Crash Betroffenen. In dem Bus hatten sich nach Polizeiangaben überwiegend Kosovo-Albaner befunden. Laut Habitzl liegt aber keine Passagierliste vor, da es sich offenbar um ein nicht angemeldetes Busunternehmen handle.

Zu dem schrecklichen Unfall war es um Mitternacht - bei trockener Fahrbahn und klarer Sicht - im Gemeindegebiet von Gaaden (Bezirk Mödling) gekommen. Der unverletzt gebliebene Lkw-Lenker hatte am Montag angegeben, seine Geschwindigkeit wegen eines vor ihm befindlichen Sattelfahrzeugs und einer aufsteigenden dunklen Rauchwolke auf Schritttempo reduziert zu haben, worauf ein Lkw mit Anhänger auffuhr. Gegen dessen Heck prallte dann - der Sicherheitsdirektion zufolge nahezu ungebremst - der Bus.

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