Di, 21. November 2017

60 Euro verlangt

23.02.2010 11:50

Falscher Polizist wollte in Salzburg Strafgeld einheben

In der Stadt Salzburg hat sich am Montagabend ein Unbekannter als Polizeibeamter in Zivil ausgegeben. Ein 22-jähriger Serbe wurde Opfer des angeblichen Polizisten und sollte 60 Euro Strafe zahlen. Als sich dieser jedoch nicht ausweisen konnte, rief der junge Mann die "echte" Polizei. Der Betrüger konnte allerdings nicht gefasst werden.

Der Unbekannte führte am Sonntagabend in der Nähe des Hauptbahnhofs als vermeintlicher Polizist in Zivil Verkehrskontrollen durch. Dabei hielt er einen Salzburger und dessen Schwester auf, die beide aus Serbien stammen. Wegen einer angeblichen Verwaltungsübertretung wurden sie aufgefordert, 60 Euro Strafe zu zahlen.

Dem Serben wurde der angebliche Polizist, der eine kaum Deutsch sprechende Schwarzafrikanerin als Beifahrerin hatte, aber zunehmend suspekt. Er forderte ihn daher auf, sich auszuweisen. Als dieser daraufhin sichtlich nervös wurde und begann, das Geld nachdrücklicher einzufordern, wählte der 22-Jährige die Nummer der richtigen Polizei. Die unmittelbar eingeleitete Fahndung nach dem Betrüger blieb bisher aber erfolglos.
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden