Sa, 25. November 2017

100 Zwischenfälle

22.02.2010 16:22

In Altenfelden und St. Martin: Rätsel um Kreisverkehre

Fast wöchentlich endet die Fahrt für einen Autolenker direkt auf dem Kreisverkehr in Altenfelden oder St. Martin. Seit dem Start der Anlagen gab es fast 100 Zwischenfälle. Während Gemeinden und Verkehrsexperten weiterhin ratlos über die Unfallserie auf der B127 sind, greift die Jugend im Internet das Thema mit Humor auf.

1.159 Mitglieder hat die Gruppe "Mein Auto war noch nie am Kreisverkehr Altenfelden oder St. Martin" im Internet-Portal "Facebook" mittlerweile. Gründerin Magdalena Schneeberger aus Altenfelden berichtet, dass die Kreisverkehre unter den jungen Menschen der Region schon zum regelrechten "Running Gag" wurde: "Es ist wirklich schlimm. Kaum haben Sie die Spuren von einem Auto beseitigt, sind schon wieder neue da."

Auf den neuen Kreisverkehre sind neben Fahrzeugen mit Totalschäden auch Flurschäden und umgefahrene Lichtmasten zu beklagen. "Zumindest gab es noch keine Personenschäden, das hatten wir an diesen Stellen früher schon", sieht Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner auch Positives.

Nun brachte das Büro von Straßenbaureferent Franz Hiesl neue Hinweisschilder und  Pfeile an – ansonsten herrscht Ratlosigkeit: "Es gab zig Besprechungen mit Experten, schön langsam fällt uns nichts mehr ein", so St. Martins Bürgermeister Wolfgang Schirz, der spekuliert: "Die Unfälle passieren alle aus Richtung Linz. Das hat vermutlich mit der leichten Abschüssigkeit zu tun."

von Jürgen Affenzeller, Kronen Zeitung

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