Mo, 23. Oktober 2017

Elegant und solide

15.02.2010 12:39

Linzer Emporia mit neuen Senioren-Smartphones

Mit zwei neuen Senioren-Smartphones will der Linzer Hersteller Emporia am Mobile World Congress in Barcelona bei der Generation 50+ punkten. Das rasant wachsende Unternehmen zeigt inzwischen etablierten Konzernen nicht nur bei der Standgröße auf der Messe, dass er zu einem weltweit anerkannten Player geworden ist. Das Familienunternehmen will in den nächsten drei Jahren alleine 14 Millionen Euro in Forschung investieren.

2009 wurde mit 100 Mitarbeitern ein Umsatz von 50 Millionen Euro verzeichnet, alleine ein Drittel der Belegschaft arbeitet in der Forschungsabteilung. Großkunde ist T-Mobile, über den Emporia in 20 Ländern bis hin in den USA die Mobiltelefone für die Generation 50+ anbietet. Außerdem laufe die Zusammenarbeit mit Vodafone und O2 immer besser an, so Marketingleiterin Eveline Pupeter-Fellner. Ziel sei es, dass Emporia zum Synonym für einfaches Telefonieren werde, "so wie Blackberry für mobiles E-Mail steht".

Elegant und solide
Bei den in Barcelona präsentierten neuen Endgeräten handelt es sich um das Modell "Elegance" (links im Bild), das nicht nur mit Einfachheit, sondern auch mit Design punkten will. Das "Solid" hingegen erinnert eher an ein Baustellen-Modell. Beiden gemeinsam sind große Tasten und eine sehr einfache Bedienung. Die Geräte sind hörgerätetauglich und haben einen besonders starken Vibrationsmotor. Damit sollen nicht nur ältere Menschen angesprochen werden, sondern auch Handynutzer mit motorischen Beeinträchtigungen. Noch im Frühjahr sollen sie erhältlich sein.

Senioren-Handy mit Touchscreen in der Planung
Derzeit arbeitet Emporia an einem Senioren-Smartphone mit Touchscreen. Die große Herausforderung daran: Die Nutzer brauchen eine Rückmeldung, dass eine Taste gedrückt wird. "Daran arbeiten wir", so Pupeter-Fellner. In der Forschung kooperieren die Oberösterreicher unter anderem mit den Universitäten in Linz, Aachen und Cambridge. Zusammengeschraubt werden die Mobiltelefone, wie bei der Konkurrenz im Regelfall auch, in China.

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