Mi, 22. November 2017

AUVA spart bei OP

02.02.2010 14:20

56 Millionen Euro Verlust - Patienten müssen warten

Die Weltwirtschaftskrise hat sich auch im Gesundheitswesen bereits ausgewirkt: Weil mehr Arbeitslose weniger Einnahmen bedeuten, spart die Allgemeine Unfallversicherung, kurz AUVA massiv. Im Linzer UKH werden künftig weniger künstliche Gelenke eingesetzt, Patienten müssen auf Operationen länger warten.

Die AUVA rechnet heuer mit 56 Millionen Euro Verlust. Die Linzer AUVA-Landesstelle muss ebenso wie die Gesamtanstalt sparen, obwohl die Oberösterreicher ähnlich wie AMS und GKK bisher stets im Plus waren.

Landesvorsitzender Erhard Prugger betont: "Wir konnten im UKH speziell beim Facility Management, also von der Reinigung bis zum medizinischen Sachbedarf, insgesamt zwei Millionen pro Jahr einsparen. Alleine die Wäsche kommt uns jetzt um 200.000 Euro billiger."

Patienten zahlen die Zeche
Gespart wird allerdings auch mit dem Skalpell: Bei den Planoperationen für künstliche Gelenke wurde ein scharfer Schnitt gemacht. Bereits im Vorjahr wurde die Anzahl dieser Eingriffe um 31 Prozent reduziert, während es bei den Akut-Operationen ein Plus von 23,5 Prozent gab. Die Patienten müssen nun eben länger warten – oder auf andere Spitäler ausweichen

von Christoph Gantner, "OÖ-Krone"
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden