Fr, 20. Oktober 2017

"Will Akzente setzen"

02.02.2010 10:26

Haimbuchner will FPÖ „wählbarer machen“

Landesrat Manfred Haimbuchner hat als Jüngster in Oberösterreichs Regierungsmannschaft bereits kräftig Staub aufgewirbelt. Im Interview mit der "Krone" erklärt der FPÖ-"Jungspund", wohin er Oberösterreichs Freiheitliche führen will und erzählt, dass er sich dem Grünen Rudi Anschober menschlich nicht annähern will.

"Krone": Als Wohnbaulandesrat haben Sie in kurzer Zeit mit Ausländerthemen Staub aufgewirbelt. Können Sie auch noch etwas anderes bieten?
Manfred Haimbuchner: Das so genannte Integrationsthema wird von Beobachtern intensiver aufgenommen. Mein wichtigstes Ziel ist aber, wieder für leistbares Wohnen zu sorgen.

"Krone": Sie werden im April zum neuen FPÖ-Landeschef gekürt. Was werden Sie anders machen als Lutz Weinzinger?
Haimbuchner: In Personalentscheidungen, wo er vielleicht zu mild war, werde ich konsequenter sein. Ein Ziel ist auch, die FPÖ noch wählbarer zu machen. Wer aus gesundem Misstrauen nicht Haimbuchner, sondern wegen des Landeshauptmann-Bonus Pühringer gewählt hat, soll in sechs Jahren das Kreuzerl bei mir machen.

"Krone": Werden Sie sich als Opposition positionieren?
Haimbuchner: Ich habe nicht vor, dass ich in der Landesregierung auf Opposition mache. Aber ich versuche schon, meine eigenen Akzente zu setzen.

"Krone": Zwischen Ihnen als Naturschutzlandesrat und Umweltlandesrat Rudi Anschober fröstelt es ziemlich.
Haimbuchner: Der Eindruck stimmt. Ich glaube aber, dass wir doch gut zusammenarbeiten können. Ein menschliches Annäherungsbedürfnis habe ich allerdings nicht.

Kronen Zeitung
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