Mi, 22. November 2017

Hollabrunn-Drama

01.02.2010 11:08

Anklage soll in zwei Monaten stehen

Im Fall des tödlichen Schusses auf eine Rechtspflegerin am Bezirksgericht Hollabrunn Mitte Dezember ist in den kommenden zwei Monaten mit einer Anklage des mutmaßlichen Schützen zu rechnen. "Es hat vorige Woche eine Tatortrekonstruktion am Ort des Geschehens stattgefunden", erklärte Friedrich Köhl von der Staatsanwaltschaft Korneuburg am Montag, nun warte man auf die schriftlichen Gutachten von Gerichtsmediziner und Schießsachverständigen.

Diese sollten innerhalb von ein paar Wochen fertig sein, schätzte Köhl. Ermittelt werde seitens der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Mordes. Der verdächtige 57-Jährige bestreitet laut Staatsanwaltschaft weiterhin, die 42-jährige Angestellte vorsätzlich getötet zu haben. Er befindet sich in der Justizanstalt Korneuburg in Untersuchungshaft.

Bluttat am 16. Dezember 2009
Am 16. Dezember war der 57-Jährige ins Bezirksgericht Hollabrunn gekommen, weil er laut Polizei die Richterin in seinem abgeschlossenen Scheidungsverfahren töten wollte. Die 42-jährige Rechtspflegerin war ihm dabei in den Weg gekommen, als sie versuchte, den schwer alkoholisierten Mann zu beruhigen. Daraufhin soll dieser seine Waffe gezogen und die Frau mit einem Kopfschuss getötet haben.

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