So, 22. Oktober 2017

Posthum geehrt

30.01.2010 09:33

Stern für Roy Orbison auf dem „Walk of Fame“

Mehr als 20 Jahre nach seinem Tod ist "Rockabilly"-Legende Roy Orbison posthum mit einem Stern auf dem "Walk of Fame" in Hollywood geehrt worden. Seine Witwe Barbara und weitere Familienmitglieder (Bild) nahmen an der Enthüllung am Freitag teil.

Orbison ("Only the Lonely", "Crying", "Oh, Pretty Woman") starb 1988 im Alter von 52 Jahren an einem Herzinfarkt. Erst kurz zuvor hatte er sich mit Bob Dylan, Ex-Beatle George Harrison, Tom Petty und Jeff Lynne zur Supergruppe The Traveling Wilburys zusammen getan.

Der aus Vernon in Texas stammende Orbison gehörte zu den Pionieren des "Rockabilly", einer Mischung aus Rock'n'Roll und Country-Musik. Kein Geringerer als Elvis Presley bezeichnete Orbison einst als "größten Sänger der Welt". Von den populären und eingängigen Liebesballaden der Drei-Oktaven-Stimme Orbisons wurden mehr als 30 Millionen Platten verkauft.

Mitte der 60er-Jahre erlitt seine Karriere - er war bis dahin in praktisch allen internationalen Charts Dauergast - aufgrund privater Schicksalsschläge einen jähen Einbruch: 1966 starb seine Frau Claudette (die ihn 1958 zum gleichnamigen Everly-Brothers-Hit inspiriert hatte), zwei Jahre später kamen zwei seiner drei Kinder ums Leben, als sein Wohnhaus total ausbrannte.

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